top of page

Ägypten 2026 – Eine Reise für alle Sinne

10. Aug.
3 Min. Lesezeit

Ägypten stand auf meiner Reise-Bucket-List nie weit oben. Aus verschiedenen Erzählungen entstand doch immer wieder der Wunsch, die Pyramiden zu sehen und ihre Energie zu spüren.

Doch Marios Erzählungen, lange vor der Reise, weckten meine Neugier. Er sprach von unerwarteten Momenten in der Wüste, tollen Gesprächen und davon, dass die Reise von Liebe und Harmonie erfüllt sei. Ein guter Anlass mir selbst davon ein Bild zu machen.


Normalerweise entscheide ich mich für Aktivreisen, in denen Wandern, Radfahren oder Städtebesichtigungen auf der Tagesordnung stehen.Unter einer Wüstenreise konnte ich mir nichts vorstellen, außer dass es tagsüber sehr heiß und nachts sehr kalt ist.


Bis kurz vor Abflug hatte ich keine konkrete Idee von dieser Reise und auch keine Erwartungen an sie – außer dem Besuch der Pyramiden.



Unsere Reise begann im Grand Nil Hotel in Kairo.

Wir lernten uns als Reisegruppe kennen: drei Schweizer, drei Deutsche und Mario als Reiseinitiator.

Nach zwei kulturell gefüllten Tagen in Kairo ging es in die Wüste. Unser erster Stopp war die Oase Bahariya. Hier wurden wir von den Beduinen, in unserem ersten Übernachtuns- Camp, mit großer Herzlichkeit und Freude begrüßt. 

Das erste Highlight:

Ein Bad in einer heißen Quelle im Dorf. Anschließend fuhren wir in Jeeps durch eine weiten Sandfläche zum English Mountain, von dem wir eine unglaubliche Aussicht auf die Größe der Bahariya Oase genossen.



Mit drei Wüstenguides und in zwei Jeeps ging es in die Wüste. Was für ein Erlebnis.

Raus aus dem Grün, rein in die unendliche Weite der Ocker- und Sandtöne.

Eine Wohltat für das Auge. 


Sand und Steine überall. Und dazu Ruhe und Gemütlichkeit. Hier herrscht ein anderer Rhythmus.

Ich gebe zu, am ersten Tag konnte ich mit dieser Gemütlichkeit und der Langatmigkeit des Wüstenlebens nicht viel anfangen. Ich langweilte mich regelrecht. Ich komme aus einem hektischen Alltag, in dem ein Reiz dem anderen folgt.

Hier spürte ich erstmal, wie sehr ich von der Reizüberflutung eingenommen bin. 


Unsere Guides bereiteten uns Beduinen-Tee und Kardamom-Kaffee zu und kochten zweimal täglich aus frischem Gemüse und Gewürzen eine Vielzahl an Speisen.

Ich lernte, das Genießen zu genießen.

Sie umsorgten uns herzlich, voller Freude und mit viel Witz.



Das Auge bekam gar nicht genug von der unendlichen Weite, den vielen Farbtönen und den sich ständig abwechselnden Strukturen.

Das Ohr genoss die Stille, der Gaumen die intensiveren Geschmäcker, die Haut die kühle Brise am Abend und im Schatten, und die Seele die eintretende Ruhe.


Der Moment, in dem es kein „Muss" mehr gibt, sondern ein „Kann & Darf", und dass es einfach schön ist, hier zu sein.



Immer wieder gab es kleine Pausen zum Innehalten.

Perfekte Momente für den Austausch, zum Erkunden und Zeichnen.

Ich hatte mein Skizzenbuch bereits in Kairo ausgepackt.


In dieser Reise fand ich endlich ein Format, in dem ich schneller Seiten füllte, als sie vorhanden waren. 


Nachts lag der klare Sternenhimmel über uns.

Ein Meer an Sternen die so sehr funkelten und eine Atmosphäre verbreiteten, in der ein Nährboden ensteht,. der seines gelichen in der Gruppe findet.

Wir alle wuchsen als Gruppe zusammen, aßen, lachten, sangen und trommelten gemeinsam. Ein unglaubliches Gefühl von Verbundenheit, Vertrautheit, Respekt, Geborgenheit und Annahme.


In mir breitete sich das Gefühl von Ruhe und Geborgenheit aus. Ich habe mich an den Wüstenrhythmus gewöhnt und mich schnell von den eintrudelnden Nachrichten entwöhnt.



Dieses Zusammenwachsen war möglich, weil Mario den Raum dafür geschaffen und gehalten hat. Schon im Vorfeld gab er wertvolle Hinweise zur Vorbereitung, teilte mit, was erlebbar sein könnte, ohne zu viel vorwegzunehmen. Er koordinierte alles zum besten im Hintergrund und bereitete uns in der Wüste auf unseren exklusiven Pyramiden-Slot vor. Voller Vorfreude und gespannt was kommt...



Viel zu schnell verging die Zeit in der Wüste als wir wieder zurück Richtung Kairo fuhren und am darauffolgenden Tag auf dem Gizeh Plataux zum Besuch der Grossen Pyramide eintrafen.


Dieser private Slot in der Grossen-Pyramide war einzigartig.

Wir waren bei Vollmond nachts um 01:00 Uhr in der Pyramide.

Ich hatte tags zuvor zu lange in der Quelle gebadet und ließ mich hintragen von den Klängen, die Mario und zwei weitere Reisende unserer Gruppe in der Königskammer hervorbrachten.



Unter allem, was ich mir unter einer Wüstenreise hätte vorstellen können, ist nichts davon eingetreten. Diese Reise war komplett anders als das, was ich bisher erlebt habe und für mich eine der schönsten, eindrücklichsten und inspirierendsten Reisen.



Und das wünsche ich allen.


SAVE the Date: 12.04. - 23.04.2027

 
 
 

Kommentare


bottom of page